Was für eine verfluchte Stille. Das Filmmaterial stammt von einem Ort, der weder ein Krankenhaus noch eine Leichenschauhaus ist. Krankenhäuser und Leichenschauhäuser sind überlastet, und Familien sind gezwungen, an vorübergehenden, unbekannten Orten nach ihren Angehörigen zu suchen. Was gerade in Iran passiert, ist eine beispiellose humanitäre Katastrophe. Berichte und Videos aus dem Boden zeigen, wie gewöhnliche Menschen in massiven Zahlen getötet werden – Szenen, die die Welt nicht länger ignorieren kann. Das ist nicht mehr bloße Unterdrückung; es ist ein organisiertes Massaker, das sich in Echtzeit vor den Augen der Welt entfaltet. Die Schreie, die verzweifelten Suchen, die Schreie von Menschen, die unter leblosen Körpern umherirren, zeugen von der Tiefe dieser Katastrophe. Iran braucht sofortige Maßnahmen. In diesem Moment ist Stille nicht mehr Neutralität, sondern Komplizenschaft im Tod.