113 Jahre lang konnten die Vorsitzenden der Fed Präsidenten ohne strafrechtliche Verfolgung herausfordern. Das endete am 9. Januar 2026. Powells Aussage heute: Die DOJ-Ermittlung "bedroht die Unabhängigkeit der Fed" und steht in direktem Zusammenhang mit seiner Weigerung, Trumps Zinserhöhungsforderungen zu folgen. Ein amtierender Vorsitzender der Federal Reserve hat gerade das Justizministerium beschuldigt, die strafrechtliche Verfolgung zu instrumentalisieren, um die monetäre Politik des Präsidenten durchzusetzen. Das ist keine Interpretation. Keine Schlussfolgerung. Seine genauen Worte. Der Mechanismus ist jetzt sichtbar: 18. Dezember 2025: FOMC hält die Zinsen und widersetzt sich Trump. 9. Januar 2026: DOJ stellt Vorladungen aus. Mai 2026: Powells Amtszeit endet. 21 Tage von der Zinssatz-Widersetzung bis zur strafrechtlichen Bedrohung. Vier Monate bis zur Frist. Die Renovierungsuntersuchung ist der rechtliche Vorwand. Die Zinserhöhungsforderungen sind das Ziel. Die Bedrohung der Verfolgung ist die Durchsetzung. Wenn Powell nachgibt: Zinsen werden auf das gesenkt, was das Weiße Haus will. Jeder zukünftige Fed-Vorsitzende kennt die Regeln. Wenn Powell Widerstand leistet: Verfolgung, Absetzung, Ersetzung durch jemanden, der sich fügt. Beide Wege enden auf die gleiche Weise. Die Unabhängigkeit der Zentralbank stirbt nicht durch Gesetzgebung, sondern durch die strafrechtliche Macht der Exekutive....