Banken machen sich aus den falschen Gründen Sorgen über Krypto. Eine prägnante Analyse von The Economist, wo der Druck tatsächlich herkommt 👇 Die echte Bedrohung von Krypto für Banken
Zusammenfassung: The Economist argumentiert, dass die größte Bedrohung, die Kryptowährungen für traditionelle Banken darstellen, nicht die Marktvolatilität oder Betrug ist, sondern eine strukturelle Herausforderung für die politische und wirtschaftliche Position der Banken im Finanzsystem. Die Kryptoindustrie – insbesondere Stablecoins und dezentrale Finanzdienstleistungen – hat regulatorische Anerkennung und politischen Einfluss gewonnen, teilweise aufgrund jüngster Gesetzgebungen wie dem U.S. GENIUS Act, der klarere rechtliche Rahmenbedingungen für digitale Währungen schafft und damit einige regulatorische Unsicherheiten verringert. Dieser Wandel hat es Teilen des Krypto-Sektors ermöglicht, direkter mit den Kernfunktionen der Banken, insbesondere Zahlungen und Einlagen, zu konkurrieren, ohne an veraltete regulatorische Beschränkungen gebunden zu sein. Kritisch argumentieren Krypto-Befürworter, dass traditionelle Banken von einer bevorzugten Behandlung profitieren, die den Wettbewerb behindert, und sie betrachten Stablecoins als eine effizientere Alternative für Transaktionen, insbesondere grenzüberschreitende Überweisungen. Banken hingegen stehen vor Herausforderungen, ihre Geschäftsmodelle und ihren politischen Einfluss anzupassen, während Krypto-Unternehmen an Boden gewinnen. Der Artikel hebt hervor, wie diese Erosion des privilegierten Status der Banken – zusammen mit der ideologischen Anziehungskraft und dem technologischen Schwung von Krypto – eine tiefere Bedrohung darstellt als episodische Preisschwankungen oder Skandale.
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